Glashütte
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Einladung_Glockenweihe

St. Wolfgangskirche Glashütte — süßer die Glocken bald wieder klingen!

Am Freitag, dem 03.07.2009, wurden in Innsbruck (Osterreich) die neuen Glocken für die St. Wolf­gangskirche Glashütte im Beisein einer zwanzigköpfigen Delegation der Kirchgemeinde Glashütte und Herrn Walter Lange in der Gießerei Grassmayr gegossen.

Die Firma Grassmayr blickt auf eine 400-jährige Tradition zurück. Heute wird diese Gießerei in der 14. Gene­ration geführt. In 100 Staaten welt­weit erklingen Glocken der Tiroler Glockengießerei, die dort nicht nur hergestellt, sondern auch restauriert werden. Die derzeit größte gegos­sene Glocke wiegt über 10 Tonnen und erklingt jeden Tag um 17.00 Uhr in Telfs/Mösern. In der Glockengießerei befindet sich auch ein Museum, das eine Kombination aus Glockengießerei, Glockenmuseum (z.B. eine Romanische „Bienen­korbglocke“ aus dem 10. Jhdt.) und Klangraum darstellt.

Nach einer Führung durch das Glockenmuseum wurden um 15.15 Uhr, nach einem Gebet, an dem Glashüttes Pfarrer Ulrich Oertel mitwirkte, die drei Glocken für die St. Wolfgangskirche gegossen. Die erste Glocke, die kleinste, mit der Auf­schrift: „Und den Menschen ein Wohlgefallen“ (Durchmesser 81 cm, Gewicht 350 kg, Ton c/2 [do/4]) wurde zuerst gegossen. Danach folgte die größte mit der Aufschrift „Ehre sei Gott in der Höhe“ (Durchmesser 108 cm, Gewicht 760 kg, Ton g/1 [sol/3]). Zuletzt folgte die mittlere Glocke mit der Aufschrift: „Und Frieden auf Erden“ (Durchmesser 90 cm, Gewicht 450 kg, Ton b/1 [sib/3]). Zum Auskühlen benötigen die frisch gegossenen Glocken ca. drei bis fünf Tage und können dann weiter bearbeitet werden.

Glockenweihe1

Glockenweihe in Glashütte

3 neue Kirchenglocken und eine fast 500 Jahre "überlebende" der Bronzeschmelze des ersten Weltkriegs haben am Samstag, 26. September wieder ihren Platz im Turm der evangelischen St.-Wolfgang-Kirche in Glashütte gefunden. 20 Gemeindemitglieder waren bereits im Juli

zur Glockengießerei Grassmayr nach Innsbruck gefahren, den Glockenguss zu erleben.
Rund 500 Besucher waren gekommen, der Weihe der Glocken und der Einbringung in die Turmstube beizuwohnen. Nach der Umbauung mit dem Glockenstuhl soll das neue Geläut am 31.10. erstmals an neuer Stätte angeläutet werden. Die Besucher der Glockenweihe, unter denen Pfarrer Oertel auch den Glashütter Bürgermeister Markus Dreßler und in Vertretung des Landrats den 1. Beigeordneten Peter Darmstadt begrüßen konnte, gaben dem Ganzen einen würdigen Rahmen.

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